Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 16. April 2026
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der Webanwendung LVE Wedding (nachfolgend Dienst), betrieben von der BLANK FRONT GmbH, Forsmannstraße 22A, 22303 Hamburg (eingetragen beim Amtsgericht Hamburg, HRB 181419, USt-IdNr. DE361960953), vertreten durch Benjamin Houshmand Marvasti und Sebastian Houshmand Marvasti (nachfolgend Anbieter).
Mit der Erstellung eines Kontos akzeptierst du diese AGB. Wenn du nicht einverstanden bist, darfst du den Dienst nicht nutzen.
2. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, wenn du den Registrierungsprozess abschließt und deine E-Mail-Adresse bestätigst. Mit der Auswahl und dem Kauf eines Abonnements tritt zusätzlich eine entgeltliche Nutzungsvereinbarung in Kraft.
Du musst mindestens 18 Jahre alt und voll geschäftsfähig sein, um diesen Vertrag abzuschließen.
3. Leistungsbeschreibung
LVE Wedding ist eine Software-as-a-Service-Plattform zur Hochzeitsplanung. Je nach Abonnement (Basis, Pro oder Premium) umfasst der Dienst Funktionen wie Gästelistenverwaltung, Hochzeitswebseiten, Budgetverfolgung, Sitzpläne, Dienstleisterverwaltung und Team-Zusammenarbeit.
Der genaue Funktionsumfang je Plan wird zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Preisseite dargestellt und kann vom Anbieter aktualisiert werden. Funktionsänderungen an bestehenden Plänen werden den betroffenen Nutzern mitgeteilt.
4. Preise und Zahlung
Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer, soweit anwendbar. Zahlungen werden ausschließlich über Stripe, Inc. als Zahlungsdienstleister abgewickelt. Mit dem Kauf eines Abonnements akzeptierst du auch die Nutzungsbedingungen von Stripe.
Abonnements werden je nach gewähltem Abrechnungszyklus monatlich oder jährlich abgerechnet. Aktionscodes (Coupons) können beim Checkout eingelöst werden, sofern verfügbar.
Bei fehlgeschlagener Zahlung kann der Anbieter den Zugang zum Dienst einschränken, bis der ausstehende Betrag beglichen ist.
5. Widerrufsrecht
Als Verbraucher innerhalb der Europäischen Union steht dir ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen zu.
Mit der Kaufbestätigung stimmst du jedoch ausdrücklich zu, dass der Anbieter mit der Leistungserbringung sofort beginnt, und nimmst zur Kenntnis, dass du dein Widerrufsrecht verlierst, sobald die Leistung vollständig erbracht wurde. Da der Dienst unmittelbar nach dem Kauf bereitgestellt wird, erlischt das Widerrufsrecht mit der Aktivierung des Abonnements.
Hast du der sofortigen Leistungserbringung nicht ausdrücklich zugestimmt, gilt die gesetzliche 14-tägige Widerrufsfrist. Zur Ausübung sende eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail an contact@lve.wedding) innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss.
6. Vertragslaufzeit und Kündigung
Abonnements werden für den gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich) geschlossen und verlängern sich automatisch am Ende jeder Periode, sofern nicht vor Ablauf der laufenden Periode gekündigt wird.
Du kannst dein Abonnement jederzeit über die Abrechnungseinstellungen kündigen. Die Kündigung wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Bis dahin behältst du Zugang zum Dienst.
Nach Ablauf des Abrechnungszeitraums werden alle Hochzeitsprojekte des Kontoinhabers deaktiviert. Die Daten werden 30 Tage aufbewahrt. Wird innerhalb dieses Zeitraums kein neues Abonnement abgeschlossen, werden alle Projektdaten dauerhaft und unwiderruflich gelöscht.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere bei wesentlicher Verletzung dieser AGB durch den Nutzer.
7. Nutzungsbedingungen
Du bist für alle Aktivitäten unter deinem Konto verantwortlich und musst deine Zugangsdaten vertraulich behandeln. Jedes Hochzeitsprojekt hat genau einen Eigentümer (die Person, die es erstellt hat). Die Eigentümer-Rolle kann nicht übertragen oder einem anderen Nutzer zugewiesen werden.
Du verpflichtest dich, den Dienst nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen, keine schädlichen Inhalte hochzuladen, keinen unbefugten Zugriff auf Systeme oder Daten zu versuchen und den Dienst oder seine Inhalte ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht weiterzuverkaufen, unterzulizenzieren oder kommerziell weiterzuverbreiten.
8. Verfügbarkeit und Haftung
Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit bemüht, garantiert jedoch keinen unterbrechungsfreien oder fehlerfreien Betrieb. Geplante Wartungsarbeiten und Ereignisse höherer Gewalt sind von Verfügbarkeitszusagen ausgenommen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht werden, für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften (z. B. Produkthaftungsgesetz).
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Die Gesamthaftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ist in jedem Fall auf die vom Nutzer in den zwölf Monaten vor dem Schadensfall gezahlten Gebühren beschränkt.
Die vorstehenden Beschränkungen gelten entsprechend für Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
9. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung des Anbieters. Mit der Nutzung des Dienstes bestätigst du, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben.
10. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit angemessener Frist ändern. Änderungen werden dir mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widersprichst du nicht innerhalb von 30 Tagen nach Benachrichtigung schriftlich, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird dich in der Benachrichtigung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge hinweisen.
Im Falle eines Widerspruchs kann der Anbieter den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher innerhalb der EU bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften ihres Wohnsitzlandes unberührt.
Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Hamburg.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.